Nachruf

Tief betroffen und in stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Kollegin

Claudia Mathes

Sie unterrichtete an unserer Schule das Fach katholische Religion.

Ihre stets freundliche und hilfsbereite Art sowie ihre Warmherzigkeit im Umgang

mit den ihr anvertrauten Kindern und dem Kollegium werden wir in dankbarer

Erinnerung behalten. Ihr großes Engagement im Unterrichten sowie bei

der Vorbereitung und Gestaltung schulischer Gottesdienste werden uns unvergessen bleiben.

Unser besonderes Mitgefühl gehört ihrer Familie.

Die Schulgemeinde der Bonifatiusschule Fulda

Beim Völkerballturnier, welches am 15.02.19 statt fand, spielten alle 4. Klassen gegeneinander. Das Turnier findet jedes Jahr für die 4. Klassen statt. Bevor das Spiel begann, haben wir ein Spiel zur Aufwärmung gespielt. Wir haben Hampelmann gemacht und wir mussten auf der Stelle laufen. Die Klassen 4b, 4a, 4d, 4c traten bei dem Turnier gegeneinander an. Alle Klassen hatten zuvor im Sportunterricht viel trainiert. Die drei besten Klassen erhielten einen Pokal. Jede Klasse bekam eine kleine Süßigkeit. Die viertbeste Klasse erhielt einen Trostpreis. Die 4d war die einzige Klasse, die bei einem Spiel alle vier Stangen abgeworfen hat. Die 4d erreichte den 3. Platz. Die 4a erreichte den 2. Platz und die 4b erkämpfte sich den 1. Platz. Alle Kinder strengten sich an und hatte viel Freude bei dem Spiel. Am Ende gab es eigentlich keinen Verlierer, weil jeder was bekam.
Von den Schulreportern Gabriel, Alex und Asal

                                            

Auch in diesem Jahr haben unsere Viertklässler wieder an dem Zeitungsprojekt der Fuldaer Zeitung teilgenommen. Wer die Tagespresse aufmerksam verfolgt hat, konnte schon einige Beiträge in der Druckversion lesen. Natürlich konnten nicht alle Artikel unserer Schüler/innen veröffentlicht werden. Deshalb freuen wir uns diese Artikel hier präsentieren zu können:

Redakteurin Lisa Krause besuchte die Bonifatiusschule Fulda

Die Klasse 4a aus der Bonifatiusschule Fulda interviewte am 12.03.2019 Lisa Krause. Sie ist Redakteurin der Fuldaer Zeitung.
Lisa Krause ist 28 Jahre alt und für die Schlaufuchs-/Kinder- und Familienseiten der Zeitung zuständig. Mit 16 Jahren machte sie ein Praktikum bei der Zeitung, wo sie mit 22 Jahren auch ihre Ausbildung begann. Die Ausbildung nennt man Volontariat. Frau Krause berichtete uns, dass sie nun schon seit 5 Jahren Redakteurin ist.
Zunächst erklärte sie ihren Arbeitstag. Ihr Tag beginnt um ca. 10 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Sie arbeitet von Montag bis Freitag, 1-2mal im Monat aber auch am Sonntag. Dafür hat sie dann einen freien Tag in der Woche.
Wenn sie in der Redaktion ankommt, liest sie zuerst die Zeitung des letzten Tages, um zu sehen, was gut war und was verbessert werden muss. Dann liest sie in verschiedenen Zeitungen und anderen Medien, was interessant sein könnte und bespricht das mit ihren Kollegen. Damit alles gemeinsam beredet werden kann, hat die Redaktion Gemeinschaftsbüros.
Um 12 Uhr beginnt dann die große Themenkonferenz. Dort besprechen alle Ressorts (das sind die verschiedenen Abteilungen in der Zeitung (Politik, Lokales, Sport, Kultur, Kinder- und Familie und Online), was genau am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen sein soll.
Danach beginnt das Schreiben. Das Schreiben eines Artikels kann zwischen 30 Minuten und 4 Stunden dauern. Auf einer Zeitungsseite sind ungefähr 5-6 Themen zu finden.
Nach dem Artikelschreiben schaut der Schlussredakteur noch einmal alles durch und kontrolliert, ob nicht etwas Wichtiges vergessen wurde. Bis 21 Uhr muss alles fertig sein. Nun beginnt der Druck. In einer Stunde werden ca. 45000 Zeitungen gedruckt.
Ihr Beruf macht ihr wegen seiner Vielseitigkeit und den Kontakten zu verschiedenen Menschen viel Spaß. Frau Krause beschreibt, dass es nie langweilig wird und sie immer wieder Neues lernt, auch andere Länder. Manchmal sei es schwierig, einen bestimmten Experten zu erreichen.
Am Ende des Interviews hatte Frau Krause noch eine Überraschung für uns: Der Schlaufuchs kam. Wir freuten uns sehr über den Besuch.
Von Aleks, Franziska und Milla

Verkehrssicher im Straßenverkehr
In der 4. Klasse lernen wir alles, was zum verkehrssicheren Fahrrad und Fahrradfahren gehört.
Am 6.03.2019 kamen die Verkehrspolizisten Frau Pieschutta und Herr Möller zu uns in die Schule und überprüften unsere Fahrräder. Nachdem diese für verkehrstauglich befunden wurden, ging es endlich los. Wir fuhren mit den beiden Polizisten bis zum Aschenbergplatz. Der Weg war steil und anstrengend. Viele von uns mussten ihre Fahrräder nach oben schieben. Endlich oben, übten wir an zwei Kreuzungen. Wir durften nur geradeaus und rechts fahren, weil wir das Linksabbiegen noch nicht geübt hatten. Außerdem trainierten wir, an Hindernissen vorbeizufahren. Viel zu schnell ging diese Stunde vorüber. Das Fahrradfahren war für uns richtig schön.
Von Lea und Karina

Pausenengel in der Bonifatiusschule Fulda
Engel sind besondere Helfer. Pausenengel sind an der Bonifatiusschule Viertklässler, die die Lehrkräfte und andere Kinder unterstützen.
Aufgaben der Pausenengel: Pausenengel kontrollieren z.B., ob auch alle Kinder in der Pause sind und sich niemand auf der Toilette oder in den Gängen versteckt. Pausenengel achten auf ein sauberes Schulgebäude und saubere Schulhöfe. Das bedeutet: wenn Jacken vom Kleiderhaken gerutscht sind, werden diese wieder aufgehängt; wenn Müll auf dem Boden liegt, wird dieser im entsprechenden Abfallbehälter entsorgt.
Pausenengel sind freundliche Wesen, die helfen, wo sie können. Sie unterstützen Kinder, die in Streit geraten und versuchen diesen zu schlichten. Gelingt dies nicht, suchen sie eine Lehrkraft.
Wir sind Emilia und Leon. in diesem Jahr durften wir Pausenengel sein. Einmal haben sich jüngere Kinder versteckt und wir haben sie gefunden, ohne erwachsene Hilfe. Darauf sind wir sehr stolz.

Bonifatiusschule Fulda hat Paten
Jedes Jahr werden neue Erstklässler in die Grundschule aufgenommen. Die Bonifatiusschule ist die größte der Fuldaer Schulen und es ist für neue Kinder schwierig, sich hier sofort zurechtzufinden. Aus diesem Grund wird jedem Erstklässler ein Viertklässler zugeteilt, der ihm beisteht.
Die Viertklässler haben dabei bestimmte Aufgaben, z.B. führen sie ihre Patenkinder durch die Schule und zeigen ihnen, was wichtig ist. Die Paten erklären den jüngeren Kindern die Schulregeln und helfen, wo es nötig ist. Es gibt gemeinsame Veranstaltungen wie Ausflüge oder Leseveranstaltungen.
Alle Viertklässler freuen sich darauf, Paten zu werden. In diesem Jahr sind wir endlich Paten. Wir sind Elisabeth, Finja, Hannah und Lucia. Besonders schön für uns war, als wir gemeinsam eine Adventsstunde feierten. Für Ostern planen wir eine kleine Überraschung.
Wir verbringen gerne Zeit mit unseren Patenkindern.
Von Elisabeth und Finja, Hannah und Lucia

Geschichte des Flugzeugs
Das erste Konzept eines Flugzeugs war der von Albrecht Ludwig Berlinger konstruierte flugfähige Gleiter. Er wurde jedoch 1811 der Öffentlichkeit unter ungünstigen Windverhältnissen vorgeführt und stürzte in die Donau.
Otto Lilienthal entwickelte Gleitflugzeuge, mit denen über 1000 erfolgreiche Flugversuche mit Flugweiten von 250 m, erreicht werden konnten.
Die Brüder Wright bauten als erste ein motorisiertes Flugzeug, das andauernd fliegen konnte und haben das 1903 auch durchgeführt.
Im ersten Weltkrieg wurden Flugzeuge auch erstmals zum Kampf eingesetzt. Sie wurden als Luftaufklärer, Jäger und schließlich auch als Bomber in die Kämpfe beordert. Nach dem Krieg sank die Auftragsrate rasch, weil keine neuen Kampfflugzeuge gebraucht wurden. Die Flugzeughersteller mussten dafür um ihr Überleben kämpfen. Gerade in Europa gingen viele große Flugzeughersteller ein, weil sie es nicht schafften, ihre Produktion umzustellen.
Von Justus

Interview mit einem Flugkapitän

Interview des Schülers Leonardo Wecko am 05.04.2019 mit dem Lufthansa-Kapitän G. Leymann zu einem Referat über die Flugzeuggeschichte.
Interviewer: Ich habe ein Referat über Flugzeuggeschichte geschrieben. Was kannst du mir zur Flugzeuggeschichte erzählen?
Flugkapitän: Die Wasserkuppe hier in unserer Nähe war ganz wichtig für die ersten Flugpioniere in Deutschland. Dort gibt es sogar ein Museum der Fluggeschichte.
Interviewer: Was musstest du lernen, um Flugzeuge zu fliegen?
Flugkapitän: Ich habe gelernt, wie ein Flugzeug und wie ein Flugzeug-Motor funktionieren. In der Schule muss man gut Physik und Mathematik lernen. Schon die Flugpioniere mussten Wetterkunde lernen, weil ein kleines Flugzeug bei Sturm nicht fliegen kann und weil Kälte und Schnee und Gewitter gefährlich sind. Wie beim Führerschein muss man die Regeln zum Luftverkehr lernen, auch hier gibt es „Rechts vor Links“ bei gleichstarken Flugzeugen. Sonst gilt: Der Stärkere weicht dem Schwächeren aus. Danach lernt man das Fliegen zuerst mit einem kleinen Flugzeug, später mit immer größeren Flugzeugen.
Im Simulator lernt man, was man macht, wenn etwas nicht funktioniert. Das ist sehr wichtig, damit kein Unfall passiert.
Interviewer: Was findest du gut am Fliegen? Gibt es auch Nachteile?
Flugkapitän: Das gute am Fliegen ist die Abwechslung. Fliegen ist jeden Tag anders. Man hat andere Passagiere, immer ein anderes Flugzeug, anderes Wetter, Tag und Nacht, und man kommt immer an andere Orte, mal in Amerika, Japan, Russland.
Nachteile sind die Gefahren für die Gesundheit, wie radioaktive Strahlung, Lärm, unregelmäßiger Schlaf und ständiger Klimawechsel. Es ist für den Körper sehr anstrengend vom heißen Afrika ins kalte Deutschland zu kommen.
Interviewer: Wie bist du auf diesen Beruf gekommen?
Flugkapitän: Als kleiner Junge mit 7 Jahren habe ich die Flugzeuge am Himmel gesehen und wollte Pilot werden. Ich fand toll, was man von oben alles sehen kann. Dann habe ich alles gelernt, was man braucht.
Interviewer: Übernachtest Du an den Orten, an die du fliegst?
Flugkapitän: Ja, ich übernachte oft am zweiten Flugziel.
Interviewer: Was bedeutet Kapitän?
Flugkapitän: Der Flugkapitän hat für alles die Verantwortung, für die Beladung, genug Treibstoff, für die Flugroute, für die Passagiere. Der Copilot muss nur richtig fliegen. Das Fliegen können beide gleich gut.
Interviewer: Wie lange ist die Ausbildung?
Flugkapitän: Wenn man das Abitur hat, dauert die Ausbildung zum Piloten 2 Jahre. Danach muss man immer wieder dazu lernen. Für jedes neue Flugzeug, das man fliegen möchte, muss man einen neuen „Führerschein“ machen. Danach darf man nur diesen Flugzeugtyp fliegen. Man darf nie mehrere Flugzeugtypen gleichzeitig fliegen. Das ist anders als beim Autofahren.
Interviewer: Wie lange bist du schon Pilot?
Flugkapitän: Ich bin seit 30 Jahren Pilot. Man kann frühestens mit 22 Jahren fliegen und bis man 65 ist. Man muss jedes Jahr einen Gesundheits-Check, einen Notfall-Simulator-Check und einen Flug mit einem Prüfer überstehen. Dazu muss man mindestens 3 Landungen pro Quartal machen.
Interviewer: Welche Flugzeuge hast du schon geflogen?
Flugkapitän: Boeing 727, Boeing 737, Airbus A300, A310, A340, Beechcraft Bonanza, Piper Seneca und Beechcraft Baron.                                                                                                                                              Interviewer: Was hat sich in der Fluggeschichte geändert, seit du Pilot bist?
Flugkapitän: Früher gab es keine Computer im Cockpit. Bevor ich flog, waren 5 Mann im Cockpit, Funker, Navigator, Flugingenieur, Copilot und Kapitän. Zuerst wurde der Funk vom Computer übernommen, dann die Navigation. Als ich mit dem Fliegen anfing, gab es noch einen Flugingenieur, diese Aufgabe hat auch der Computer übernommen. Aber die Piloten werden nicht vom Computer zu ersetzen sein, weil Computer nicht so sicher fliegen wie der Mensch. Das zeigen sehr viele Abstürze von Drohnen. Wenn es genauso viele Flugzeugabstürze gäbe wie Drohnenabstürze, dann würde fast jeden Tag ein Flugzeugunglück in den Nachrichten auftauchen.

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